Hergestellt in der Schweiz

📦 EU-Versand aus Deutschland

☎ Kostenloser Support

💰 15 % Rabatt auf Starterkits!

Wie viel Licht braucht Cannabis? – Der einfache Guide für Anfänger

Licht ist einer der wichtigsten Wachstumsfaktoren beim Cannabisanbau, vor allem bei Indoor-Grows. Ohne ausreichend Licht kann die Pflanze nicht wachsen – oder bringt nur schwache Ergebnisse. In diesem Artikel lernst du alles, was du als Einsteiger über Licht für Cannabis wissen musst.

Warum ist Licht so wichtig für Cannabis?

Pflanzen betreiben Photosynthese – sie wandeln Licht in Energie um. Je mehr Licht (in der richtigen Wellenlänge), desto mehr Wachstum. Besonders Indoor bist du als Züchter für das Licht komplett selbst verantwortlich. Qualität, Dauer und Abstand entscheiden über Erfolg oder Misserfolg.

Unterschied zwischen Wachstums- und Blütephase

Je nach Phase braucht deine Pflanze unterschiedliche Lichtzyklen:

  • Wachstumsphase (Vegetativ): 18 Stunden Licht / 6 Stunden Dunkelheit. Dadurch wird kräftiges Blatt- und Wurzelwachstum angeregt.

  • Blütephase: 12 Stunden Licht / 12 Stunden Dunkelheit. Dadurch werden Herbsttage stimuliert – die Cannabispflanzen beginnen zu blühen.

Welche Lampen eignen sich für Anfänger?

Für Einsteiger empfehlen sich moderne LED-Panels, da sie effizient, langlebig und einfach in der Handhabung sind. Weitere Lampentypen:

  • LED: stromsparend, geringe Hitze, anfängerfreundlich

  • HPS (Natriumdampflampe): industrielle Anwendung, hohe Hitzeentwicklung

  • CMH / LEC: gutes Vollspektrum, aber teurer & aufwendiger

Tipp: Achte auf Modelle mit „Full Spectrum“ oder „für Wachstum & Blüte geeignet“.

Wie viel Licht braucht eine Pflanze?

Der Lichtbedarf deiner Cannabispflanzen hängt stark von der genutzten Fläche und der Lampentechnologie ab. Hier findest du einfache Richtwerte, mit denen du sicher starten kannst:

Leistung pro m²:

  • LED: ca. 300 W pro m²

  • HPS: 400 W oder 600 W pro m² möglich

  • CMH/LEC: 315 W reichen für ca. 1 m² aus

Abstand zur Pflanzenspitze:

  • LED: 30–50 cm

  • HPS: mind. 40–60 cm (wegen Hitzeentwicklung)

  • CMH: 40–50 cm (je nach Reflektor)

Häufige Anfängerfehler beim Thema Licht

  • Zu wenig Licht → sparriges, langsames Wachstum

  • Zuviel Licht / Falscher Abstand → Lichtstress oder Verbrennungen

  • Billige Noname-Lampen → schlechtes Spektrum, unzureichend für Blüte

  • Unregelmäßige Lichtzeiten → Stress & schlechter Ertrag

Verwende eine Zeitschaltuhr – so bleibt der Lichtzyklus konstant. Achte zudem darauf insbesondere in der Wachstumsphase deine LEDs zu dimmen falls diese sehr leistungsfähig sind. Lichtstress verursacht durch zuviel Licht ist ein häufiges Problem das man bei vielen Growern sieht, jedoch selten korrekt interpretiert wird. 

Fazit

Wenn du Indoor Cannabis anbauen möchtest, ist Licht deine wichtigste „Energiequelle“. Achte auf die richtige Lichtdauer, ein gutes Spektrum und den passenden Abstand zur Pflanze. Mit einer hochwertigen LED-Lampe und etwas Grundwissen kannst du als Anfänger starke Ergebnisse erzielen – ohne viel Technik oder Risiko.

Falls du genau berechnen willst wieviel Licht in welcher Lebensphase deiner Cannabispflanzen optimal ist, dann lies auch unseren Artikel zum Daily Light Integral. Darin findest du genau Herleitung um deine Lichtverhältnisse optimal einzustellen. 

Weitere Artikel

Optimales Klima Beim Cannabis-Anbau

Für gesunde, starke Pflanzen ist das richtige Klima beim Cannabis-Anbau entscheidend – vor allem beim Indoor Growing. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation beeinflussen das Wachstum, die Erträge und die Gesundheit deiner Pflanzen enorm. In diesem Guide zeigen wir dir als Anfänger, wie du das ideale Klima für jede Wachstumsphase schaffst – einfach, verständlich und effektiv.

Author